Headlines über Werbung

 

Gelbe Seiten – machen das Leben leichter.
(Deutsche Adressbuchverleger, 1993)

· Mit nur 120 City Light Postern haben Sie München
so gut wie in der Tasche.

· Ein Bus ist doch nichts anderes als ein fahrendes Plakat.
Oder wie sehen Sie das?
· Die glücklichste Verbindung, die eine Großfläche eingehen kann,
ist immer noch der Hauptbahnhof.
· Ach so, Ihre Zielgruppe fährt nicht S-Bahn.
Wenn Sie sich da mal nicht vertun.

(Deutsche Eisenbahnreklame GmbH, 1992/93)

· Ein Vorschlag zur Güte. Sie bemalen unseren Bus,
und wir fahren damit rum.
· In Kötzschenbroda, Tüzen, Dixförda und Thumirnicht sind wir
noch nicht soweit. Dafür sind wir aber in Leipzig, Dresden, Halle
und Erfurt schon voll da.
· Wenn Mama, Papa und die Kinder Opa und Oma zum Bahnsteig
bringen, haben schon mindestens vier Personen mehr Ihr Plakat
gesehen, als wir schwarz auf weiß belegen können.
· Rechne ! 500.000 Kaffeetrinker benutzen täglich das Hamburger
S-Bahn-Netz. Wieviele Kaffeetrinker benutzen jährlich die S-Bahn-
Netze im gesamten Bundesgebiet ? Übertrage das Beispiel auf alle
Tee-, Wein-, Biertrinker und Tomatenesser.

(Deutsche Eisenbahnreklame GmbH, 1991)

· Was macht Immobilien mobil ?
Die Immobilien – Anzeige im KURIER.
· Was bringt Kunden wie Sand am Meer ?
Die Reise – Anzeige im KURIER.
· Was macht den Läufer zum Renner ?
Die Möbelhaus – Anzeige im KURIER.
(Kurier / Wien, 1992)

· Besser im Örtlichen als aus dem Rennen.
· Schlau doch mal rein. Ins Örtliche.
· Lieber örtlich bekannt als örtlich betäubt.
· Was man nicht im Kopf hat, steht im Örttlichen.
Das Örtliche. Praktisch für alles.
(Das Örtliche Telefonbuch, 1993)

· »Klar bin ich markentreu. Bei Briefmarken.«
· Wie finden Sie das Layout dieser Anzeige?
· Was haben Sie für Ihre letzte Goldmedaille bezahlt?
· DAS BESTE ist 188 mm hoch und 138 mm breit.
Wie hoch ist die Auflage?
· Ist Selbstbefriedigung schädlich?
· »In DAS BESTE kann man noch nicht mal 'ne Makrele einwickeln!«
(Reader's Digest, Das Beste, 1992)

· Außen David. Innen Goliath.
· 1979, als die Berliner Mauer fiel.
· Wie hätten Sie Ihre Anzeige denn gerne:
gerollt, geknickt oder gefaltet ?
· Horn und vinten kann man nicht tauverschen. Welch ein Irrmut.
· Stehen Sie als Texter zwischen Goethe und Schiller ?
· Auch Ihren Anzeigen droht eine große Gefahr: Zapping.
(Reader's Digest, Das Beste, 1991)

· Wir brauchen was zu essen.
· Wir haben nichts zum Anziehen.
· Wir haben ein Alkoholproblem.
(Scott Lancaster Mills Atha, Werbeagentur, die sich um Etats in den genannten Produktgruppen bemüht, 1987)

· »Kaum hat der seine erste Stern-Doppelseite getextet,
will er schon mehr Kohle.«
· »Schnapskampagnen gehören besoffen und in den Stern sowieso.«
· »Und dann pflastern wir den Stern zu - jede Woche bumm, bumm,
bumm! Da fliegen die andern in nullkommanix mit ihrem Kram
raus aus den Regalen.«
· »Mir ist eine Doppelseite im Stern lieber als eine Goldmedaille im Klo.«
· »STERN-Anzeigen dauern etwas länger.«
· »Jetzt nehmt mal Eure Kampagnen und klebt sie in den Stern.
Was dann noch wie gute Werbung aussieht, das ist gute Werbung.«
(Stern, 1992)

Jeden Donnerstag kann der Knopf den Jacoby ärgern, der Hoffmann den Küster, der Scholz den Vasata und der Karpinski den Baader.
(Stern, Anzeige in ADC-Annual, 1991)

Wenn der Berg Sie schon nicht ruft, dann rufen Sie wenigstens den Berg.
(ZEFA – Bildagentur / Abb. div. Bergmotive, 1993)